Sonstige

Die Salinenstraße, ein Stück Stadtgeschichte, eng verbunden mit der Kur. Immer Aushängeschild für den Kurbetrieb – in früherer Zeit bekannt als „Prachtstraße“.

Das repräsentative Kurhotel, hervorgegangen aus dem „Gasthof zur Saline“, hieß ab 1929 „Kurhotel“ und wurde von der zur Kur kommenden Prominenz und den Rappenauer Honoratioren gut besucht. Bis 1971 war es Mittelpunkt des geselligen Lebens. Private Gaststätten und Pensionen bekamen schon im 19. Jahrhundert eine besondere Bedeutung bei der Unterbringung und Beköstigung der Kurgäste. Die ebenfalls in der oberen Salinenstraße gelegene Pension Braun sowie das Gasthaus „Zum deutschen Kaiser“, später bekannt als Pension Lemperle, waren wichtige Unterkünfte für die Kurgäste.

Das Häffner Bräu erhielt seinen Namen bereits 1908, als Jakob Ludwig Häffner – durch seine Familie tief in der Braukunst verwurzelt – das Anwesen in der Salinenstraße erwarb. Immer wieder an- und umgebaut, bis es zur heutigen Größe wurde.

Der Musikpavillon mit Trinkbrunnen war von 1928 bis 1964 ein Highlight für Musikveranstaltungen und Treffpunkt zum Genießen der Sole-Trinkkur. Mittwochs und am Wochenende spielte die Kurkapelle.

Das Sole-Freischwimmbad war das erste Bad dieser Art in Süddeutschland und stolz legte sich Bad Rappenau den Beinamen „Seebad fern vom Meer“ zu. 1936 offiziell eröffnet und Anziehungspunkt für Gäste aus ganz Nordwürttemberg und Nordbaden. Über 6.000 Badegäste wurden an einzelnen Sonntagen gezählt.

Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Ausstellung mit vielen Erinnerungen an nicht mehr vorhandene Gebäude.

Öffnungszeiten:
Montag – Mittwoch 8:00 – 16:00 Uhr, Donnerstag 8:00 – 18:00 Uhr, Freitag 8:00 – 12:00 Uhr, Samstag 9:00 – 12:00 Uhr

Galerie

Rathaus Bad Rappenau, Foyer
Kirchplatz, 4
74906 Bad Rappenau
Stadtarchiv Bad Rappenau
04.08.2025 - 27.09.2025
08:00 - 16:00 Uhr
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